Direkter Vergleich: Hikmicro Habrok HH35L/HH35LN vs. Nocpix Quest L35R
1. Bildsensor & Sensitivität
Beide Geräte setzen auf einen 384×288-Pixel-Wärmebildsensor mit 12 µm Pixelabstand.
Der Unterschied liegt in der Empfindlichkeit:
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Habrok: NETD < 20 mK – sehr gute Erkennung kleiner Temperaturunterschiede.
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Quest: NETD ≤ 15 mK – noch etwas feinere Details, besonders bei schwierigen Wetterbedingungen wie Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit.
Das Quest hat hier einen leichten Vorteil in der thermischen Präzision.
2. Bildfrequenz & Darstellung
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Habrok: 50 Hz Bildfrequenz – flüssige Bewegungsdarstellung, ausreichend für die meisten Einsätze.
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Quest: 60 Hz – noch geschmeidigeres Bild, vor allem bei schnellen Bewegungen spürbar.
Für Anwender, die auf absolut ruckelfreie Wiedergabe Wert legen, ist das Quest im Vorteil.
3. Optik & Reichweite
Beide Geräte bieten eine thermische Erfassungsreichweite von bis zu 1.800 m und sind mit einem 35 mm-Objektiv ausgestattet.
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Das Quest nutzt ein lichtstarkes F0.9-Objektiv , das in der Dämmerung Vorteile bringt.
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Das Habrok kombiniert das Wärmebild mit einem hochauflösenden Tages-/Nachtsichtkanal (2.560×1.440 CMOS) und IR-Illuminator – ein Pluspunkt für Nutzer, die beides in einem Gerät wollen.
4. Anzeige
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Habrok: OLED-Display mit 1.920×1.080 Pixeln – sehr klar und farbtreu.
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Quest: AMOLED-Display mit 1.920×1.200 Pixeln – etwas höhere und Auflösung tieferer Kontrast.
In der Bildschärfe liegt das Quest minimal vorne, das Habrok punktet mit natürlicher Farbwiedergabe.
5. Zoom & Bildverarbeitung
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Habrok: 8-facher Digitalzoom mit optimierten Algorithmen, die Pixelbildung minimieren.
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Quest: 5–20× Digitalzoom, ergänzt durch Reality+ AI und Vision+ Technologie zur Echtzeit-Bildverbesserung.
Das Quest bietet mehr Vergrößerungsstufen und eine KI-gestützte Optimierung, das Habrok überzeugt mit sehr natürlicher Zoomqualität.
6. Zusatzfunktionen
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Habrok: GPS, WLAN, App-Steuerung, Hot-Spot-Tracking, Foto- und Videoaufnahme mit Ton.
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Quest: Interner Speicher von 64 GB, KI-Bildverarbeitung, intuitive Einhandbedienung, Foto-/Videoaufnahme mit Ton.
Hier entscheidet der Einsatzzweck: Das Habrok ist stärker vernetzt, das Quest bietet mehr interne Speicherkapazität und einfachere Bedienung.
7. Energieversorgung & Laufzeit
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Habrok: Zwei wechselbare 18650-Akkus, ca. 6 Stunden Laufzeit.
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Quest: Interner Akku + ein 18650-Akku, ebenfalls ca. 6 Stunden Laufzeit.
Beide sind ähnlich langlebig, das Habrok ist flexibler beim Akkuwechsel im Feld.
8. Gewicht & Handhabung
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Habrok: 780 g, klassisches Fernglasdesign, sehr robust.
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Quest: Unter 700 g, kompakter, gummierte Oberfläche, sehr handlich.
Das Quest ist leichter und kompakter, das Habrok dafür besonders stabil und mit größerer Griffbreite.
Fazit im Kern Vergleich
Das Hikmicro Habrok HH35L ist ideal für Anwender, die ein robustes, vielseitiges Gerät mit GPS, App-Anbindung und zusätzlicher optischer Nachtsicht suchen.
Das Nocpix Quest L35R hingegen ist optimal für Nutzer, die maximale Bildqualität, flüssige Darstellung mit 60 Hz und ein besonders leichtes, kompaktes Gehäuse bevorzugen.
Wer Wert auf Funktionsvielfalt legt, greift eher zum Habrok. Wer höchste thermische Präzision und ergonomische Handhabung möchte, ist mit dem Quest besser beraten.